Steinbach & Dahlhaus

Steinbach & Dahlhaus Immobilien GmbH

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Steigende Mieten durch veränderten Immobilienmarkt

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Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum könnte durch forcierten Neubau gemildert werden. Die veränderten Finanzierungsbedingungen mit stark gestiegenen Zinsen haben den Wohnungsbau jedoch deutlich gebremst.

Foto: © KRiemer, Pixabay

Der starke Wandel auf dem Wohnungsmarkt macht sich vor allem bei den Mieten bemerkbar. Teure Mieten, steigende Nebenkosten und ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum kennzeichnen die aktuelle Situation. In vielen deutschen Städten sind die Mieten nach dem abrupten Umschwung auf dem Immobilienmarkt stark gestiegen. Vor allem in Ballungsräumen wie Berlin, Hamburg, München und anderen Großstädten ist die Nachfrage nach Wohnraum gestiegen, während das Angebot gesunken ist. Viele Kaufinteressenten haben sich aufgrund der hohen Zinsen umentschieden und suchen verstärkt nach Mietwohnungen. Der Erwerb von Wohneigentum ist aber trotz hoher Zinsen eine gute Option. Laut dem Accentro Wohnkostenreport in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft war es im Jahr 2022 in 328 von 401 Kreisen und kreisfreien Städten günstiger, eine selbst genutzte Immobilie zu kaufen als zu mieten. Der Kostenvorteil lag im Durchschnitt bei acht Prozent.

Das neue Bundesenergiegesetz betrifft alle

Nachhaltige Energieerzeugung ist für das Gelingen der Energiewende unverzichtbar. Das hat der Sommer 2023 noch einmal deutlich gezeigt. Die Bundesregierung bringt das „erneuerbare Heizen“ mit der Novellierung des Bundesenergiegesetzes auf den Weg. Selten wurde um ein Gesetz so erbittert gestritten wie um dieses. Besondere Schwierigkeiten bereiteten die gegensätzlichen Positionen der Regierungsparteien und die wenig konstruktive Haltung der Opposition. Ein weiterer wichtiger Baustein der Energiewende ist die “Bundesförderung für effiziente Gebäude” (BEG). Diese wird weiterentwickelt, um die Förderung den neuen gesetzlichen Anforderungen anzupassen. Dabei ist nicht nur eine Förderung über vergünstigte Kredite, sondern auch durch erhebliche Zuschüsse vorgesehen.

Alternative: Klimafreundlich bauen mit Holz

Holz schafft ein angenehmes und gesundes Raumklima und spielt als nachwachsender Baustoff eine immer wichtigere Rolle.

Foto: © Felix Wenzel, Kebony, 2023

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Das Bauen mit Holz hat aufgrund seiner zahlreichen Vorteile an Beliebtheit gewonnen und ist zu einer attraktiven und klimafreundlichen Alternative zu anderen Bauweisen geworden. Einige Bauprojekte haben für Aufsehen gesorgt. So soll am Wiener Handelskai mit dem „Donaumarina Tower“ das mit 113 Metern höchste Holzhochhaus der Welt entstehen. Geplant sind 32 Obergeschosseund vier Tiefgeschosse mit einer Gesamtgeschossfläche von über 44.000 Quadratmetern. Eines der spektakulärsten Bauprojekte entsteht derzeit in der Hamburger Hafencity. Das Hochhaus „Roots“ wird aus vorgefertigten Holzelementen errichtet und ein Blickfang im Quartier Elbbrücken sein. In dem 18-geschossigen und 65 Meter hohen Gebäude entstehen rund 180 Wohnungen. Holz spielt als nachwachsender Baustoff eine immer wichtigere Rolle. Holz verbessert die CO2-Bilanz, kann Bauzeiten und damit Kosten reduzieren und in die Höhe gebaut werden. Holz hat im Vergleich zu anderen Baustoffen eine gute Wärmedämmung, kann zur Energieeffizienz von Gebäuden beitragen und schafft ein angenehmes und gesundes Raumklima.
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Wohneigentum macht sich bezahlt – vor allem im Alter

Wer früh im Leben Wohneigentum erwirbt, profitiert im Alter.

Foto: © Captain Hornsby, Pixabay

Die Belastung durch Wohnkosten steht seit geraumer Zeit im Fokus der Öffentlichkeit. Kritische Lebensereignisse oder der Eintritt in den Ruhestand erhöhen den finanziellen Druck auf die Haushalte. Ein Team des Deutschen Zentrums für Altersfragen hat die Belastung durch Wohnkosten untersucht. Deutliche Unterschiede gibt es zwischen Miet- und Eigentumshaushalten. Während die Wohnkostenbelastung für Eigentumshaushalte mit zunehmendem Alter von 13,8 auf 15,7 Prozent steigt, ist der Unterschied bei Miethaushalten größer: Sie steigt von 25,9 Prozent auf 28,7 Prozent. Nach dem Übergang in den Ruhestand wird die Ungleichheit zwischen Miet- und Eigentumshaushalten noch größer. Wohneigentümer haben den Vorteil, dass die Hypothekenbelastung mit dem Übergang in den Ruhestand sinkt. Außerdem sind sie weniger abhängig von Entscheidungen des Vermieters, z. B. bei Modernisierungen und Mietpreisen.

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